Sehen Sie, wie Sie innerhalb einer Minute einen Mangel erfassen, terminieren und eine rechtssichere Mangelanzeige ausgedruckt in der Hand halten oder per Mail versenden:
Das iMMS hat sich von einer lokalen Tabellen- und Datenbanklösung zu einer belastbaren Internetanwendung entwickelt.
Durch zahlreiche Fachgespräche mit Generalunternehmern (GU) konnten wir das Mängelmanagementsystem iMMS weiter auf die besondere Situation des GU zwischen Bauherr und Nachunternehmer anpassen. Überzeugen Sie sich selbst.
1. Ablaufprozess Mängelmanagement
Als GU kontrollieren Sie eigene Leistungen und die Ihrer Auftragnehmer (AN):
- Mängel in der Örtlichkeit erkennen
- Mangel als intern oder extern kennzeichnen
- Mangel erfassen, AN zuordnen und Mangelanzeige erstellen
- gesetzte Termine überwachen, ggf. Mahnung und Teilkündigung veranlassen
- Freimeldung des Mangels durch den AN einholen
- Qualität der Mangelbeseitigung prüfen
- Kosten für Einbehalte und Minderungen steuern
- Akzeptanz der Mangelbeseitigung bei Bauüberwacher oder Bauherr einholen
Insgesamt ist der Ablaufprozess in VOB und BGB sehr klar geregelt. Im Streitfall wird geprüft, ob die Mangelanzeige in der erforderlichen Form erstellt und versandt wurde. Der Anspruch an die vertraglich richtigen Daten steigt mit der Anzahl der am Objekt beteiligten AN. Schon bei mittelgroßen Objekten kommen schnell 40 bis 60 AN zusammen, die ein oder mehrere Verträge mit Ihnen halten.
Durch die strenge Zielorientierung auf das reine Mängelmanagement, sind im iMMS nur sehr wenige Eingaben erforderlich. So bewirkt das Mängelmanagementsystem iMMS eine erhebliche Beschleunigung der internen Bearbeitung.
Gleichzeitig stellt es rechtliche Anforderungen an hinterlegte Musterdokumente (Mangelanzeige, -mahnung und Teilkündigung) sicher. Die Zuordnung der AN mit den erforderlichen Vertragsangaben erfolgt über eine hinterlegte Liste. Sie profitieren von einer baustellengerecht klaren Anwendung und sparen Schulungskosten.
2. Mängelmanagement
Viele Systeme orientieren sich an klassischen Tabellenlösungen. Wir auch. Tabellen bieten eine klare Struktur und lassen viele Filter- und Sortiermöglichkeiten zu. Das Mängelmanagementsystem iMMS auch.
Sie nutzen Ihre in der Baustellenpraxis bewährten Arbeitsmethoden, die wir mit dem iMMS in das Internet als virtuellen Projektraum transportiert haben. Da das iMMS auf einer Datenbank basiert, profitieren Sie von folgenden zusätzlichen Möglichkeiten:
- gleichzeitige Datenerfassung an mehreren Arbeitsplätzen und Standorten
- geringer Eingabeaufwand durch hinterlegte Listenfelder (Gewerke, AN)
- hinterlegte Kalenderfelder vereinfachen die Terminierung
- keine Doppeleingaben; Musterschreiben werden aus der Datenbank gespeist
- Risikotransparenz durch mitgeführte Kostenfelder (Einbehalt, Minderung)
- Datentransparenz, da alle Listen aus einer Datenbank gespeist werden
- Nutzung des Rollenkonzeptes in Bezug auf "externe" und "interne" Mängel
- Zuordnung von Fotos /Dokumenten zu den Mängeln
Über die Nutzung der genannten Möglichkeiten hinaus können Sie Ihren AN einen eigenen Zugang zum iMMS Mängelmanagementsystem bieten. Der AN kann dann über eigene Zugangsdaten ins System gehen und sieht dort alle seine Mängel. Gleichzeitig stehen ihm dort drei eigene AN-Informationsspalten zur Verfügung, die er als eigenes Mängelmanagementsystem nutzen kann,
In Zukunft können Sie entscheiden, ob Sie zur Erfassung der Mängel noch ins Büro, auf eine andere Baustelle oder ins Homeoffice fahren. Von Bauleitern wurde bisher besonders positiv bewertet:
- einfache und schnelle Datenerfassung; bei Bedarf durch mehrere Kollegen
- Möglichkeit, die Mängel am Abend im Homeoffice zu erfassen
- schnelle Generierung der Musterschreiben aus der Datenbank (E-Mail)
- extreme Übersichtlichkeit und gute Navigation
- Möglichkeit, den Bauherren oder den AN zur Ansicht freizuschalten
Hinsichtlich der Navigation in der Mängeldatenbank stehen Ihnen kombinierte Filter- und Sortiermöglichkeiten zur Verfügung. Diese können Sie auch in Verbindung mit der Volltextsuche in den Mängelbeschreibungen nutzen.
Für den Vorgangs- und Terminstatus werden Symbolfilter eingesetzt. Als Vorgangsstatus werden angezeigt: in Bearbeitung (Stift) und erledigt (Haken). Als Terminstatus stehen: kein Termin (weißes Feld), demnächst fällig (blaue Uhr), überfällig (rote Glocke), erledigt (graues Feld). Mit diesen Filtern kann sofort die Arbeitsmenge in Bearbeitung (Stift) + überfällig (Glocke) ermittelt werden, um entsprechende Mahnungen einzuleiten. Damit kann der Focus klar auf Dringlichkeiten und Prioritäten gerichtet werden.
Zusätzliche Listen visualisieren häufige Bearbeitungsschwerpunkte des Mängelmanagements. In diesen Listen stehen alle Filter-, Sortier- und Suchoptionen zur Verfügung; folgende Listen sind bereit gestellt:
- Liste Begehung
- Liste Termine
- Liste Gewerke
- Liste Kosten
- Liste AN )1
- Liste AN-Begehung )2
- Liste AN-Termine )2
)1 hier werden dem AN eigene Felder zur Nutzung geboten
)2 zu den hinterlegten VOB/C-Gewerken werden AN-Vertragsgewerke gelistet
Die Liste AN-Begehung und Liste AN-Termine ist direkt aus der GU-Steuerung hervorgegengen. Im vorliegenden Projekt waren mit mehreren AN jeweils mehrere Einzelverträge abgeschlossen.
3. Fazit
Als die größten Stärken werden uns von Anwendern häufig folgende Punkte genannt:
- schnelle Integration von Beteiligten AN
- einfache und praxisgerechte Datenerfassung
- schnelle Musterschreibenerstellung
- dezentrales Arbeiten per Internet möglich
- sehr hohe Übersichtlichkeit; quasi ohne internen Schulungsaufwand
- GU-Kostenoptimierung durch externe/interne Mängel
- gutes Risikomanagement durch Kostenfelder






